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In der heutigen Zeit ist das Internet allgegenwärtig. Zu verdanken haben wir das einem weit ausgebauten Funknetz und internetfähigen mobilen Geräten wie beispielsweise den Smartphones. Informationen können nahezu überall und jederzeit aus dem Internet abgerufen werden. Und da immer mehr über das Internet bestellt wird -- sei es wegen der niedrigen Preise oder weil einfach die Zeit fehlt in die Geschäfte vor Ort zu gehen -- dürfen sie eigentlich nicht fehlen: Tracking-Apps. Dieser Test beschäftigt sich mit den beiden kostenlosen Apps
Pakete
und
Packetracer Free
. Mit ihnen behält man ganz einfach den Überblick über seine bestellten Waren, aber auch über die selbst verschickten Pakete, und ist immer auf dem aktuellsten Stand, was den Aufenthaltsort dieser angeht.
Die Versionen
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| Diese Auswahl-Freiheit bietet nur Packetracer Free. |
Wie der Name schon verrät, stehen von Packetracer Free mehrere Versionen zum Download bereit. Die getestete Free-Version enthält kleine Werbeeinblendungen. Extrem störend sind diese dabei nicht, allerdings sind sie auch nicht immer gerade dezent am Ende des Bildschirms platziert. Als Beschränkung können bei dieser Version nur insgesamt drei Pakete gleichzeitig zur Verfolgung aufgenommen werden. Die kostenpflichtige -- und somit uneingeschränkte -- Version ist im Market für 0,99 Euro erhältlich.
Auch vom zweiten Testkandidaten kann man zwei Versionen beziehen. Das getestete Pakete ist kostenlos und enthält, im Gegensatz zum Packetracer Free, keinerlei Werbung und auch keine Begrenzung bei der Anzahl an Sendungen.
Pakete Donation
kostet im Market 3,00 Euro und stellt vielmehr eine Erweiterung von Pakete dar, als eine eigenständige Version zu sein. Mit dieser sich noch in der Beta-Phase befindlichen Funktion soll man bequem vom heimischen PC aus die entsprechenden Daten auf sein Smartphone schicken können. Die 3,00 Euro können hierbei viel eher als Spende angesehen werden und nicht als Kaufpreis.
Die Optionen
In den Optionen kann man bei beiden Apps vieles ganz individuell und den eigenen Wünschen entsprechend anpassen. Die wahrscheinlich wichtigste Einstellungsmöglichkeit betrifft wohl den Status der Sendungen. Schließlich geht es bei den Apps um nichts anderes als diesen, bequemer als über den Browser, abzufragen. Es kann hierzu festgelegt werden, ob dieser komplett automatisch regelmäßig aktualisiert werden soll, oder ob man dies selbst manuell vornehmen möchte. Für den Fall der automatischen Abfrage kann man, abgesehen von den zeitlichen Abständen, auch einstellen, wie man über einen neuen Status informiert werden möchte. Zur Auswahl stehen neben dem klassischen Klingelton und der Vibrationsfunktion auch eine Kombination aus diesen beiden. Aber auch eine lautlose Benachrichtigung ist möglich, sollte man sich einmal an einem Ort befinden wo akustische Hinweise fehl am Platz wären. Sollte man manuell den Status abfragen wollen, kann man die Sensoren des Smartphones ausnutzen und den Status auch durch das Schütteln dieses auf den neuesten Stand bringen. Sofern diese Funktion aktiviert ist.
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| Ist nicht bei jedem Transport-unternehmen verfügbar, aber trotzdem eine nette Zusatzinformation um den zurückgelegten Weg des Pakets besser nachverfolgen zu können. |
Pakete bietet im Vergleich zu Packetracer Free noch einiges mehr an Optionen in den Einstellungen an. So können beispielsweise alle Lieferungen automatisch beim Starten der App oder beim aufrufen der Detailansicht aktualisiert werden. Auch eine Kartenoption kann aktiviert werden, hierzu aber später mehr. Die aber wohl interessanteste zusätzliche Option dürfte die so genannte Ruhezeit sein. Unter diesem Menüpunkt kann man den Zeitraum angeben, in dem man in der Regel schläft. Während dieser Zeit sind aktivierte akustische Hinweistöne sowie die Vibration automatisch deaktiviert. Ein manuelles abändern ist überflüssig und einem ruhigen Schlaf steht somit nichts im Weg.
Das Design und der Umfang
Die Aufmachung von Packetracer Free ist schlicht, erfüllt aber ihren Zweck. Zur Auswahl stehen mehrere hundert Transportunternehmen aus der ganzen Welt. Diese sind in 18 Gebiete eingeteilt. Für Deutschland sind mit der Deutschen Post, DHL (Deutschland), DHL Express National, DPD, Fedex, DGSK (Germany EMS), GLS, Hermes, TNT und UPS insgesamt zehn Unternehmen hinterlegt. Im Startbildschirm, auf dem auch alle eingetragenen Pakete und deren aktueller Status aufgelistet sind, wird am unteren Ende ein kleiner Werbebalken eingeblendet. Einzig bei der Detailansicht jeder einzelnen Sendung wird eine solche Werbung mitten zwischen den Informationen eingeblendet, was als ein wenig störend empfunden werden kann. Alles andere als wenig, sondern eher sehr störend dürfte die Tatsache sein, dass aktuell die Umlautvokale nicht korrekt dargestellt werden. So wird aus Düsseldorf kurzerhand D?sseldorf. Oder aus übermittelt ein ?bermittelt. Positiv ist hingegen, dass man beim Verlassen der App die Wahl hat, diese komplett zu schließen oder im Hintergrund weiter arbeiten zu lassen.
Bei Pakete kommt viel mehr Farbe zum Einsatz. So wird auf der Startseite nicht nur der Name des Transporteurs in der passenden Unternehmensfarbe markiert, sondern der gesamte Infokasten des Pakets. So kann man um einiges schneller die einzelnen Unternehmen erkennen und weis auf welchen Transporter man auf der Straße achten muss. Und dieser Farbeinsatz geht auch in der Detailansicht weiter. Bei Packetracer Free ist nur die Werbung farblich hervorgehoben, während die Informationen weiß auf schwarz dargestellt werden. Die Detailansicht bei Pakete wirkt im Vergleich um einiges harmonischer. Doch während Pakete bei der Farbe nicht spart, sieht es bei den zur Verfügung stehenden Transportunternehmen anders aus. Nur 43 stehen zur Auswahl, wobei aber alle für Deutschland und Europa wichtigen hinterlegt sind. Und für diejenigen, die auch geografisch wissen möchten, wo sich die Ware befindet, gibt es die Kartenfunktion in der Detailansicht. Auf dieser wird der Reiseweg angezeigt. Vorausgesetzt die Karte ist in den Optionen aktiviert und wird durch die von den Transport-unternehmen zur Verfügung gestellten Informationen unterstützt. Bei DHL ist dies beispielsweise der Fall, bei Hermes hingegen nicht.
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| Der Vergleich: Zu sehen sind die Übersichtsseite und die Detailansicht von Packetracer Free (links) und Pakete (rechts). Der größere Farbeinsatz bei Pakete ist auf dem ersten Blick sofort erkennbar. |
Die Eingabe der Paketdaten
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| So sieht die Paketeingabe (hier UPS) bei Packetracer Free aus. Je nach Transporteur variieren die Eingabemöglichkeiten. |
Jetzt kommen wir aber endlich zum wichtigsten Teil: Der Eingabe von Paketdaten. Nach der Installation der Apps kann es auch schon direkt losgehen. Über ein Plus-Icon kann man ein neues Paket der Überwachungsliste hinzufügen. Wenn man das betroffene Transportunternehmen ausgewählt hat, muss man im Grunde nur zwei Felder ausfüllen. Zum einen gibt man der Sendung einen Namen um zu wissen, welche Ware sich hinter dem Paket verbirgt. Bei einem einzigen Paket ist dies nicht unbedingt nötig, doch bei mehreren Paketen gleichzeitig unumgänglich. Und zum anderen muss man mit der Trackingnummer die wichtigste Information überhaupt angeben. Je nach Transporteur kann man aber auch eine andere Referenznummer angeben. Für diejenigen die kein Paket erwarten, sondern eines (oder mehrere) verschicken, gibt es bei beiden Apps auch noch die Möglichkeit die in diesem Fall vor einem liegenden Strichcodes der Trackingnummern über die Kamera abzuscannen. Bei Packetracer Free gibt es noch die optionale Möglichkeit nur den aktuellen Status anzeigen zu lassen oder die gesamte Versandgeschichte herunter zuladen. Nach dem Speichern der Daten ist das Paket auch schon in der Hauptseite ausgelistet.
Fazit
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| Anders als bei Packetracer Free gibt es bei Pakete keine Werbeeinblend-ungen. Es kann auch nur die Tracking-Nummer per Scan eingefügt werden. |
Im Grunde erfüllen beide Apps ihre Aufgabe ohne Beanstandung. Dies ist eigentlich nicht schwer, da sie nur im Internet des Status abfragen und somit von den abrufbaren Angaben der Unternehmen abhängig sind. Während Packetracer Free sich auf das Mindeste beschränkt und die benötigten Informationen minimalistisch darstellt, präsentiert Pakete diese schön aufgearbeitet, gut strukturiert und unter Einsatz von viel Farbe. Aber auch optionale Komforteinstellungen, wie einer Standortkarte (abhängig vom Transporteur) oder dem erstellen einer Ruhezeit bieten bei Pakete mehr Luxus.
Es ist wie so häufig eine Frage der Sympathie. Will man nur einfach die wichtigsten Informationen schnell und überall abfragen können und nimmt hierfür Schlichtheit und Werbung in Kauf? Dafür hat man aber eine größere und weltweite Auswahl an Transporteuren. Oder möchte man diese Informationen informativ aufgearbeitet haben und zusätzliche Funktionen nutzen? Die Entscheidung liegt bei jedem selbst.
Ich persönlich werde Pakete weiterhin nutzen um meine Pakete verfolgen zu können. Zum einen kann ich hier in der kostenlosen Version mehr als nur drei Pakete eintragen. Wobei jetzt die 0,99 Euro für Packetracer nicht die Welt wären. Doch wenn man sich diese sparen kann um trotzdem werbefrei und uneingeschränkt mit der App arbeiten zu können, wieso sollte man dies nicht tun? Zum anderen habe ich noch nie -- und werde es wohl auch in voraussehbarer Zukunft nicht tun -- Waren aus Asien oder Amerika bestellt. Ich brauche also keine so große Auswahl an Transportunternehmen. Zudem bin ich ein Freund der Farbe und mag dieses schlichte "Weiße Schrift auf schwarzen Grund"-Design bei Packetracer Free nicht besonders.
| Entwickler | Timo Behrmann |
| Downloadgröße | 491.407 Bytes |
| Preis | kostenlos |
| andere Versionen | Pakete Donation |
| Werbung? | Nein |
| Registrierung notwendig? | Nein |
| Sprache | Deutsch |
| Nutzbarkeit | Uneingeschränkt |
| vergleichbare (getestete) Apps | Packetracer Free |
| Bedienbarkeit | einfach und mühelos über Touchscreen |
| Besonderheiten | > Statusabfrage (manuell/automatisch) > Benachrichtigung (Lautlos/Klingelton/Vibration/Text) > Kartenansicht > Ruhezeit > Transportunternehmen: 43 |
| App nutzt folgende Rechte (Quelle: Android-Market) |
Hardware-Steuerelemente > Vibrationsalarm steuern (Ermöglicht der App, den Vibrationsalarm zu steuern) Netzwerkkommunikation System-Tools |
| Entwickler | mobabel.net |
| Downloadgröße | 651.281 Bytes |
| Preis | kostenlos |
| andere Versionen | Packetracer |
| Werbung? | Ja - dezent, kaum störend |
| Registrierung notwendig? | Nein |
| Sprache | Deutsch |
| Nutzbarkeit | Eingeschränkt - nur drei Pakete gleichzeitig |
| vergleichbare (getestete) Apps | Pakete |
| Bedienbarkeit | einfach und mühelos über Touchscreen |
| Besonderheiten | > Statusabfrage (manuell/automatisch) > Benachrichtigung (Lautlos/Klingelton/Vibration/Text) > Transportunternehmen: >130 (auf 18 Gebiete verteilt) |
| App nutzt folgende Rechte (Quelle: Android-Market) |
Hardware-Steuerelemente > Bilder und Videos aufnehmen (Ermöglicht der App, Fotos und Videos mit der Kamera aufzunehmen. So kann die Anwendung jederzeit Bilder aus dem Sichtfeld der Kamera erfassen.) > Vibrationsalarm steuern (Ermöglicht der App, den Vibrationsalarm zu steuern) > Lichtanzeige steuern (Ermöglicht der App, die Lichtanzeige zu steuern) Kostenpflichtige Dienste Netzwerkkommunikation Speicher System-Tools Telefonanrufe |